Am Ende

Unser Aufenthalt nähert sich nun rasch dem Ende.
In Sodo haben wir sowohl im Kindergarten als auch in den Schulen alle wichtigen Gespräche geführt und die Materialien bzw. die Förderung fur das Schuljahr 2010-2011 sicherstellen konnen.
Fur Vogan liegt noch der Karostoff und der Khakistoff fur die Schuluniformen zur Abholung bereit. Die mitgebrachten Spielsachen für Schule und Kindergarten haben wir schon abgegeben.
Die Verabredung mir der Kindergärtnerin von Agbodrafo hat bereits zu Beginn statt gefunden.
Die Sachen fur die Schule liegen noch bei uns. Der Schneider hat bereits die Liste der neuen Schüler, damit er die Uniformen schneidern kann. Bezahlt ist auch schon alles.
Nur das Fahrrad haben wir bis jetzt nicht vom Zoll ausgeliefert bekommen.
Das ist sehr schade und auch nicht zu verstehen.
Die Fluggesellschaft Afriqiyah Airways hat ihren Sitz in Lybien: Sie hat den Transport kostenlos übernommen, obwohl wir noch nie ein Projekt in Lybien auf die Beine gestellt haben.
In Togo sind wir seit 2001 tätig; haben drei Kindergarten gebaut; eine jährliche Förderung von Schülern; aber für die Auslieferung des Fahrrades; das danach hier einer Einrichtung zugeführt wird; will man 20.000 CFA Gebühr.
Mal sehen, was sich noch ergibt.

Der nächste Bericht erfolgt aus Deutschland

Brigita Trzeczak
Jutta Ulrich

Aktuelles

Seit Samstagabend sind wir in Sodo.
Wie immer gab es einen herzlichen Empfang und ich bin froh, alle gesund anzutreffen.
Der Direktor der Schule hat schon die Liste mit den Ergebnissen des letzten Schuljahres fertig.
Jetzt haben wir neue Kinder aufgenommen, die gefordert werden;
Heute schreibe ich aus Atakpamé. Wir sind dort auf dem Markt, um die notwendigen Sachen fur das neue Schuljahr zu besorgen. Hefte, Bucher, Radiergummis, Stifte,…..
Um 15 Uhr haben wir eine Treffen mit der Inspektorin fur die Kindergarten hier. Abravi hat immer noch kein Gehalt bekommen und das ist nun schon das dritte Jahr, das sie ohne Bezahlung im Kindergarten leistet.
Ich hoffe, wir konnen etwas fur sie erreichen.

Brigita Trzeczak
Jutta Ulrich

Gut angekommen

Nach zweistundiger Verspatung sind wir Sonntagnacht in Lome angekommen. Wie immer gab es einen herzlichen Empfang.
Heute haben wir dem Krankenhaus einen Besuch abgestattet und die Mitgebrachten Medikamente und Kittel abgegeben. Am Samstag geht es fur einen Woche nach Sodo.
Auch dort werden im Krankenhaus die Sachen abgeben; aber auch den Kindergarten und die Schule werden wir besuchen. Die neuen Schuler fur die Forderung werden in eine Liste aufgenommen : Kleidung; Bucher;….. werden besorgt.
Unsere Freunde warten schon auf uns.
Brigita Trzeczak
Jutta Ulrich

Es ist wieder soweit!

Kaum haben die Sommerferien begonnen, stehen auch schon die gepackten Koffer bereit.

Schon lange vorher wird der Aufenthalt geplant und viele Mails mit den wichtigsten Absprachen verschickt.

Damit die Schulleiter und Kindergärtnerinnen nicht verreist sind, wenn wir kommen, geben wir unsere Termine für ein Treffen schon recht früh bekannt. Dann können wir den Bericht über das abgelaufene Jahr entgegennehmen. gemeinsam anstehende Probleme besprechen und nach Lösungen suchen.

Die Schulleiter präsentieren die Ergebnisse der geförderten Kinder, so dass wir die Preise verteilen können. Einige Kinder fallen aus der Förderung heraus, andere kommen neu hinzu. Schulbücher und Materialien müssen besorgt, der Stoff für die Schulkleidung auf dem Markt besorgt werden.

Eventuell fallen Vorgespräche für die Planung eines weiteren Kindergartens an.

Jutta Ulrich wird diesmal dabei sein und alles vor Ort erleben.

Fahrrad gesucht

Kurz vor unserer Abreise nach Togo am 17.Juli erreicht uns eine Anfrage.
Zur schnellen Bewältigung von Wegstrecken würde sich der Lehrer der Grundschule in Agbodrafo freuen, wenn er ein Fahrrad zur Verfügung hätte.
Wegen der großen Anmeldezahlen ist das erste Schuljahr nämlich ausgegliedert und – weit ab von den anderen Klassen – neben dem Kindergarten untergebracht.
Auch der Assistenzarzt des Krankenhauses könnte mit einem Fahrrad schneller zu Patienten gelangen.
Ein neues Fahrrad in Togo kostet etwa 150 Euro. Das scheint uns nicht viel. Doch wenn man weiß, dass ein Lehrer einer staatlichen Schule etwa 20 – 30 Euro im Monat verdient, bekommt die Höhe des Preises ein andere Bedeutung.
Die Fluglinie hat uns zugesagt, ein Fahrrad kostenlos zu befördern.
Bis zur Abreise sind es keine zwei Wochen mehr. Wer also ein gut erhaltenes voll funktionierendes Fahrrad ( Hollandrad?)abzugeben hat, an das wir so schnell wie möglich auch problemlos kommen könnten, um es noch transportfertig zu machen, kann sich ja bei uns melden,
entweder per Mail oder unter der Nummer 0208/ 3044679 ( notfalls auf den AB sprechen)

Über Zwanzig

Mit Ursula Gerz aus Dinslaken habe wir nun unser 21.Mitglied.
Der Beitritt war eigentlich nur Formsache, denn schließlich erhalten wir schon seit langer Zeit Unterstützung von ihrer Seite.
Einerseits spricht sie mit vielen über unsere Arbeit und sorgt so dafür, dass auch andere Kenntnis davon erhalten, aber auch die finanzielle Unterstützung, die sie uns bisher zukommen ließ, war nicht unerheblich.
Jeder kleinste Gewinn aus der Teilnahme an Gewinnspielen landet bei uns. Als sie auf Geburtstagsgeschenke zum 70.Geburtstag zugunsten von Spenden verzichtete, traf ein noch größerer Betrag bei uns ein.
Mit 700 Euro könnte man zum Beispiel das Dach eines Kindergartens decken.

Wir freuen uns sehr über ein weiteres aktives Mitglied!

Vortrag im Haus Union

Am Dienstag, den 8.Juni waren wir von den CDU-Senioren eingeladen worden, über unsere Arbeit zu berichten.
Da wir weder kirchlich noch parteipolitisch gebunden sind, haben wir der Einladung gerne Folge geleistet, um über die Lage der Menschen in Togo zu berichten.
Togo – ein Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, und wo jeder Tag bestimmt wird von dem Versuch, die Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Situation nicht aufzugeben.
Mit allerlei Handwerk aus Stroh, Holz, Eisen, und Blech, Stoffen und Kleidung aus Afrika und anderen Mitbringseln gab es nicht nur etwas zu hören und sehen, sondern auch Dinge zum Anfassen.
Im Anschluss an die Präsentation gab es noch viele Fragen an die Referentin.

Treffen vom EineWeltNetz

Am Donnerstag, den 27. Mai, fand in Altenberg das nächste Treffen vom EineWeltnetz statt.
Wie in der Presse angekündigt, gab es zunächst einen Vortrag über die Projektarbeit in Togo.

Wir haben damit die Auftaktveranstaltung zu der Reihe von Vorträgen geleistet, in denen die Mitglieder des EineWeltNetzes ihre Arbeit und Ziele einem interessierten Publikum in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.
So erhalten die Vereine eine Möglickeit, ihre ehrenamtliche Tätigkeit einem breiterem Publikum darzustellen und Interessenten können sich informieren und Fragen stellen.
Vielleicht findet sich auch die eine oder der andere, der auch mal selbst aktiv werden möchte.

… wieder ein Mitstreiter mehr

Am Donnerstag erhielten wir die Beitrittserklärung von Edda Gerusel.
Wir freuen uns, mit Edda Gerusel eine Frau an unserer Seite zu haben, deren Engagement auch als Bildhauerin und Kunstpädagogin über den üblichen Rahmen hinausgeht.

Glück gehabt!

Die Wettervorhersage ließ nichts Gutes hoffen. Und so hatten wir uns bereits mit Abdeckplane, Gewichten zum Sichern des Pavillons und wetterfester Kleidung auf einen klimatisch wenig erfeulichen Tag eingerichtet.
Wie angenehm war dagegen die Überraschung, als wir uns bei trockenem Wetter und vielen sonnigen Abschnitten über ein Spendenaufkommen von 190,44 Euro freuen durften.
Dazu konnten wir noch die Feststellung machen, dass unsere Präsentation wohl gut ankommt, denn viele, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben, hatten schon auf uns gewartet.
Mit der neuen Fotodokumentation konnten wir direkt auf den aktuellen Stand unserer Projekte verweisen.