Herzlich willkommen, woézon!

Sie waren zwar schon immer interessiert an unseren Projekten in Togo,

aber so richtig berührt wurden sie erst durch ihren Aufenthalt in Togo im Februar.

Die Menschen vor Ort zu erleben, ihre Herzlichkeit und ihre spontane Offenheit

hat Gabi und Manfred Stienen-Przybilla seh beeindruckt. 

Es ist schon etwa Besonderes, dem man sich nicht entziehen kann, 

wenn 114 Kindergartenkinder begeistert auf einen zugestürmt kommen.

Nun haben sich die beiden entschlossen, unserem Verein beizutreten

und uns regelmäßig finanziell zu unterstützen,……

aber ein nächster Aufenthalt wird bereits konkret angepeilt, munkelt man.

Wir freuen uns, aktive Mitglieder begrüßen zu können, die gerne auch vor Ort tätig werden wollen.

 

Eröffnung der Ausstellung am 17. April

Togo-Projekte und Pater Tobias eröffnen eine Ausstellung

Brigita Trzeczak (Verein Togo-Projekte, links), Sabrina Kessel (Stadtsparkasse Oberhausen) und Pater Tobias Breer eröffneten die Ausstellung togoischer Künstler. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Brigita Trzeczak (Verein Togo-Projekte, links), Sabrina Kessel (Stadtsparkasse Oberhausen) und Pater Tobias Breer eröffneten die Ausstellung togoischer Künstler.
Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWerthochgeladen von Tobias Breer

Zwischen dem Verein Togo-Projekte und Pater Tobias Breer besteht seit Jahren eine besondere Beziehung. Der Geistliche lernte die Gründerin Brigita Trzeczak bei einem Treffen des Oberhausener Rotary Club „Antony-Hütte“ kennen. Seitdem unterstützt er den Verein, lief unter anderem zwei Marathons in Togo und leistete mit Spenden einen Beitrag Aufbau von Kindergärten in dem westafrikanischen Land.

Nun eröffnete Brigita Trzeczak gemeinsam mit Pater Tobias eine Ausstellung in Oberhausen. In der Sparkassen-Filiale am Sterkrader Tor sind noch bis Anfang Juni die Bilder und Skulpturen zweier togoischer Künstler zu sehen.

Kunst voller Lebensfreude

Bassir Afolari und Gilbert Sedji kennt Brigita Trzeczak von Reisen mit ihrem Verein. „Ihre Kunst hat uns sehr angesprochen, die überschäumende Lebensfreude beeindruckt“, berichtet die Oberhausenerin. Corona traf die beiden Männer aus dem Künstlerzentrum in Lomé hart. „Sie haben zwar weiter an ihrer Kunst gearbeitet, hatten aber keine Aufträge und Ausstellungen mehr“, sagt Brigita Trzeczak.

Also kam ihr die Idee, die Kunstwerke in Deutschland zu präsentieren und holte sie ins Ruhrgebiet. Sie sprach mit Sabrina Kessel, die bei der Stadtsparkasse Oberhausen als Gruppenleiterin Service arbeitet. Diese war sofort angetan und stellte die Sterkrade Filiale für eine Ausstellung zur Verfügung. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Brigita Trzeczak.

Pater Tobias lobt Ausstellung

Pater Tobias war begeistert, als er die Kunstwerke sah. „Die Leidenschaft ist in der ganzen Ausstellung spürbar“, sagte der Marathon-Pater. Brigita Trzeczak hofft, dass sich bald Käufer für das ein oder andere Exponat finden. „Das würde den beiden Künstlern enorm helfen“, sagt die Vereinsvorsitzende und ergänzt: „Von dem Geld, was ein verkauftes Bild einbringt, kann eine Familie in Togo ein Jahr lang leben.“

Brigita Trzeczak (Verein Togo-Projekte, links), Sabrina Kessel (Stadtsparkasse Oberhausen) und Pater Tobias Breer eröffneten die Ausstellung togoischer Künstler. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Die Ausstellung läuft noch bis Anfang Juni in der Sparkassen-Filiale am Sterkrader Tor. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Brigita Trzeczak (Verein Togo-Projekte, links), Sabrina Kessel (Stadtsparkasse Oberhausen) und Pater Tobias Breer eröffneten die Ausstellung togoischer Künstler. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Brigita Trzeczak gehört zu den Gründungsmitgliedern des seit 2007 bestehenden Vereins Togo-Projekte. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Brigita Trzeczak (Verein Togo-Projekte, links), Sabrina Kessel (Stadtsparkasse Oberhausen) und Pater Tobias Breer eröffneten die Ausstellung togoischer Künstler. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert
Die Ausstellung läuft noch bis Anfang Juni in der Sparkassen-Filiale am Sterkrader Tor. | Foto: Carsten Walden / Projekt LebensWert

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Ausstellung im Foyer der Stadtsparkasse am Sterkrader Tor

Im April und im Mai ist im Foyer der Stadtsparkasse Sterkrader Tor eine Ausstellung zu besichtigen.  Direkt aus Togo haben wir Werke von Bassir Afolari und Gilbert Sedji mitgebracht. Wir haben sie im Künstlerzentum „Centre Artisanal“ in Lomé kennen gelernt und waren von der Aussagekraft ihrer Arbeiten begeistert. 

Zu Coronazeiten konnten die Künstler zwar weiter produzieren, aber nicht mehr verkaufen. Staatliche Unterstützung gab es nicht. Trotz der schwierigen Situation haben sie Werke geschaffen, die Lebensfreude und Zuversicht ausstrahlen. Das hat uns sehr beeindruckt. 

Um die Exponate in einem afrikanischen Ambiente zu präsentieren, haben wir versucht, mit zwei Schaufensterpuppen der Firma Lantermann, Kartenständern und Paravent der Robert Koch – Schule, etlichen Alltags- und Gebrauchsgegenständen, Kleidung,…. eine Umgebung darzustellen, in der diese Werke entstanden sind.

Eine Bildschirmpräsentation mit Fotos und togoische Musik im Hintergrund soll alles noch authentischer erscheinen lassen.

Wir hoffen auf etliche Besucher und nicht zuletzt Käufer, die den Lebensunterhalt der Künstlerfamilien sicher stellen können. 

 

 

Dank an die Märchenkiste Gladbeck

Schon zum zweiten Mal hat uns die Märchenkiste Gladbeck für eine Spende ausgewählt!

 

Mit Marie und Paul habe ich mir die Vorstellung angesehen.

Die beiden waren hellauf begeistert! 

Es war eine gelungene Vorstellung mit Erdmännchen und Feenkönigin!

Und das Tollste kommt noch:

Mit dem Erlös aus Eintrittskarten und Pausenverkauf kamen stolze 4.500 € Spende zusammen, so dass die Baumaßnahmen für Agbodrafo mit den vielen Auflagen endgültig abgesichert sind.

Die Kindergartenleitung und die Kinder bedanken sich mit einem Morgengruß:

 

Aufenthalt vom 8. Februar – 7. März 2024

Flug diesmal mit Bruxelles Airlines, von Düsseldorf über Zürich nach Brüssel und dann nach Lomé.

In Brüssel treffe ich mich mit Gabi und Manfred, die sich ganz mutig auch auf den Weg nach Togo machen, nachdem sie schon viel über unsere Projekte erfahren haben.

Die beiden wollen 14 Tage bleiben, was viel zu kurz ist, um die Projekte anzusehen und noch Eindrücke vom Land zu erhalten.

Wir kommen noch im Hamattan an – heißer Wüstenwind aus der Sahara, mit ausgewiesenen 35°C, gefühlt 42°C. Die Klimaerwärmung hat hier fatale Folgen für Mensch und Landwirtschaft. Man könnte eigentlich ständig unter der Dusche bleiben!

Gabi und Manfred sind zum Glück bereit, sich auf den togoischen Alltag einzustellen. Das heißt Fahrten mit Moto, Piroge und Taxi, in „direktem“ Kontakt mit der Bevölkerung

Besuch in unserem Kindergarten in Vogan, wo alle 114 Kinder auf die beiden zustürmen, um Bonbons und weiteres Spielmaterial in Emfang zu nehmen. Spontan kaufen die beiden einen ganzen Satz Tafeln und Kreide, die immer benötigt werden.

Danach folgt ein Ausflug mit unserem Partner, dem Augenarzt Momo, der uns sein freies Wochende vomKlinikalltag in Sokodé schenkt, damit wir nach Norden zu den Tata fahren können.

Auf dem Rückweg treffen wir noch auf eine Gruppe von Goldwäschern, nach 23 Jahren Togo auch neu für mich! In Sodo und Patatoukou wollen wir uns auch die Kindergärten ansehen. Leider hat der Staat beschlossen, spontan eine Woche Ferien zu verordnen. Die Kinder können die beiden leider nicht mit ihren Geschenken beglücken, aber Elise nimmt die Sachen für Patatoukou entgegen.

Mit Abalo, dem ehemaligen Kindergartenleiter von Sodo treffen wir uns in Amou-Oblo. Gladys Dapam nimmt die Sachen für Sodo entgegen.

Die Kindergartenleiterin von Agbodrafo kommt zu uns, um die Sachen abzuholen.

Ein Bummel über Asi game, den Markt von Lomé, ein Halt bei den Künstlern im Centre artisanal, ein Besuch beim Schneider zum Bestellen von Kleidung, ein Treffen mit dem Chef de Canton,…..

Die Zeit rast dahin und es gäbe noch so viel zu sehen und zu erleben!

Gabi und Manfred sind  nach Deutschland zurückgekehrt

und ich habe noch 14 Tage Zeit, die Arbeiten für Agbodrafo zu regeln. Ende Mai letzten Jahres hatte eine Sturmböe das Dach des dreiklassigen Kindergartens abgedeckt. Die Kinder wurden vorzeitig in die Ferien geschickt. Spontan konnten wir das Geld für einen neuen Dachstuhl freigeben, der Bürgermeister wollte über den Haushalt das Material für die Abdeckung beantragen, damit zum neuen Schuljahr 2023/2024 das Gebäude wieder benutzbar sein könnte.  Das war der Plan!

Im September war noch nichts geschehen, der Antrag auf Wiederherstellung nicht weiter gereicht. Im Februar waren inzwischen auch die verbliebenen Dachbalken abmontiert worden und verschwunden. Der Kindergarten musste weiterhin seine beiden Gruppen in einem Raum der Schule betreuen, die Umsetzung des Bildungsprogramms war so gut wie unmöglich.. Die umgebauten Toiletten, Spielhof und Spielgeräte konnten nicht mehr genutzt werden.

Nach einem Gespräch mit dem Inspektor stellt sich heraus, dass verschiedene Interessen gegeneinander arbeiteten und nur ein direkter Antrag beim Ministerium eine sofortige Genehmigung der Wiederherstellung bewirken konnte. Danke an Josué, nach nur zwei Tagen lag die Bewilligung vor. 

Nach einer Besichtigung durch den Techniker und Statiker konnten die Arbeiten beginnnen, an eine Fertigstellung war natürlich nicht mehr zu denken. Im Juni geht es weiter!

 

 

 

Überblick über unsere Aktivitäten 2023

2023 – ein Jahr mit vielen Aktivitäten, viel Arbeit, aber auch viel Unterstützung durch Menschen, die es zum ersten Mal „gewagt“ haben, sich auf eine Fahrt in den unbekannten Kontinent Afrika einzulassen.

Aufenthalt im Februar/März und Mai/Juni 2023

„Ich habe gehört, du machst Projekte in Afrika?“ , sprach mich Krystyna Koppel im Turnverein an. „Ich bin jetzt in Rente, meine Kinder sind erwachsen und ich würde mich gerne aktiv irgendwo einbringen. Könntest du dir vorstellen, dass ich mitkomme und dich vor Ort unterstütze?“ Sehr mutig buchte Krystyna einen Flug.

In der Garage lagerten bereits die Pakete mit Tornistern, getragener Kleidung, Verbandsmaterial, Brillen und Material für Schüler und Kindergarten. Weitere Pakete waren unterwegs. Da waren zwei weitere Hände sehr hilfreich zum Auspacken, Sortieren und Verteilen. Vielleicht erkennt jemand seinen gespendeten Tornister wieder?

Tornistersammlung und unter der Hecke bei mir im Garten mit den geschenkten Kleidern von Gladys.

Den mitgebrachten Kaufladen haben wir gemeinsam zusammengebaut und der Kindergartenleiterin übergeben. 

Anschließend begleitete mich Krystyna auf dem Zed (Mopedtaxi), in der Piroge und im Taxi, eingequetscht zwischen den Togoern zu unseren Standorten in Agbodrafo, Vogan, Sodo und Patatoukou. In Vogan musste der Fortgang der Bauarbeiten begleitet werden. Die Genehmigung für den Anbau eines weiteren Raumes war immer noch nicht eingetroffen und wahrscheinlich auf dem Dienstweg hängen geblieben. Da hilft nur ein direkter Kontakt zu MEPSTA (Ministère d’Eucation Primaire, Secondaire, Technique et Artisanal) in Lomé. Dort geht es dann wirklich schnell voran. 

Auf dem Gelände der Kindergärten von Sodo und Patatoukou lassen wir einen Unterstand errichten, so dass die Spielgeräte überdacht sind. Die Kinder können im Schatten spielen und die Spielgeräte sind vor der intensiven Sonneneinstrahlung geschützt. 

 

Aufenthalt September/Oktober/November 2023

Über die Märchenerzählerin Jutta Ulrich kam schon vor vielen Jahren ein Kontakt zu einem Kindergarten in Hannover zustande. Seitdem unterstützte uns Walli Heinemann, zunächst als Kindergartenleitung, später als Ruheständlerin. Der Einladung, sich doch einmal vor Ort anzugucken, was mit den Spenden umgesetzt werden kann, folgte nun tatsächlich die Umsetzung im Oktober. 

Gruppenbild auf dem Schulgelände in Agbodrafo und auf der Terrasse bei Gladys in Sodo bei der Übergabe der Tornister, gut gefüllt mit Arbeitsmaterialien für das kommende Schuljahr,  Je 25 Tornister, also insgesamt 100 Tornister, mit Namen beschriften, Hefte, Kulis,Bleistifte,Tafeln, Radiergummis,  Anspitzer,….abzählen und einsortieren,  auf dem Markt Karostoff für die Kindergartenkleidung  und Khakistoff  für die Schulkinder  einkaufen, den Transport  und  die Übergabe  organisieren,………Zum  Glück  war  Walli  da!

Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, hat sich Walli rundherum wohl gefühlt. Die herzliche Aufnahme durch die Bevölkerung war wie immer beeindruckend. Auf die tatkräftige Unterstützung bei Einkauf, Verteilung und Übergabe der Materialien für Schule und Kindergarten durch Walli würden wir gerne noch öfter zurückgreifen.

Nach knapp zwei Wochen Besucherpause ging es am 2. November mit dem Eintreffen von Pater Tobias und dem Journalisten David Bieber wieder rund. Pater Tobias hatte sich für den Marathon am Mont Agou angemeldet, der leider vom Veranstalter Christof Lindenbeck abgesagt werden musste. Da half alles nichts, ein anderer Marathon musste in Togo organisiert werden, da die Spendengelder von rund 10.000 € wieder für unsere Projekte zur Verfügung stehen sollten. Pater Tobias stellte die Urkunden, die Medaillen und viele gute Ratschläge zur Verfügung. Als ehemalige Schulleiterin und langjährige Sportlehrerin hatte ich zwar etliche Bundesjugendspiele und andere Veranstaltungen wie ein Zirkusprojekt organisiert, aber das war schon eine andere Hausnummer. Christof Lindenbeck stellte uns eine von ihm vorbereitete Strecke um Anecho als Anregung zur Verfügung und hatte auch etliche gute Tipps parat.

Nochmals herzlichen Dank an Christof Lindenbeck für die Unterstützung!

Bezüglich Start und Ziel mussten wir noch einige Änderungen vornehmen. Das Abfahren der Strecke von 42 km mit dem Moped, um Versorgungsstellen und nötige Markierungen zu erfassen, reichte mir schon als Herausforderung. Dank an Dieudonné Amagna, der mit Moped, Zeit und Geduld zur Verfügung stand. Am Samstag, den 4. November kurz nach 7 Uhr startete Curé Martin den Lauf an der Eglise Sacre Caeur de Jesus mit einem Gebet und ermutigenden Worten. Ziel war der Platz vor dem Haus vom Chef du village von Goumoukope. Dieser hatte sich nicht lumpen lassen und eine Überdachung, Tische für die Urkunden und Getränke und Häppchen zur Verfügung gestellt. Aus meinem Fundus hatte ich für die Läufer noch ansehnliche Preise wie einen Rucksack, Stirnlampen, Duschtücher, T-Shirts u.a. beisteuern können. Bei tropischen Temperaturen war es ein sehr anstrenger Lauf, aber alle sind ins Ziel gekommen. Sehr berührend war es, als ein älterer Togoer nach der Urkunden- und Preisverleihung die deutsche Hymne mit allen Strophen vortrug.

Auf Wunsch von Pater Tobias haben wir noch einen Termin in der Deutschen Botschaft in Lomé und einen Besuch beim Rotary Club Lomé Horizontal wahr genommen.

Am letzten Tag standen noch die Einweihungsfeierlichkeiten für den Anbau in Vogan an. Inspektor, Bürgermeister, Elternvertreter und weitere wichtige Persönlichkeiten waren vor Ort, als wir den Anbau feierlich übergeben konnten. Dazu gab es noch Spielmaterial für den Kindergarten und Trikots, Bälle, Trainingstore für die angrenznedeGrundschule, die wir auch regelmäßig mit den Tornistern und der Schulkleidung unterstützen. Dazu noch einige Eindrücke:

 

 

Veranstaltung am Sonntag, den 3. September 2023

Einladung 03.09.2023

Am Sonntag, den 3. September findet in der ehemaligen Kirche in

Schmachtendorf, Kempkenstraße 41  eine Ausstellung mit Vortrag statt.

Ich werde dort über unsere Projekte in Togo berichten. Viele Fotos und Typisches für Togo werden einen „afrikanischen“ Eindruck vermitteln.

Stoffe, Schmuck, afrikanische Puppen und allerlei andere Kleinigkeiten können auch gegen Spende erworben werden und damit den Fortbestand unserer Projekte in Togo sichern.

Wer sich anschließend stärken will,kann sich auch noch in einem urgemütlichen (Garten-)Café nebenan,mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Über zahlreiche Besucher würde ich mich freuen.

Unten ist der Flyer des Eine Welt Netzes Oberhausen angehängt:

 



Herzliche Einladung

Togo Projekte e.V.

Togo ist ein Staat in Westafrika, am Golf von Guinea. Togo ist seit Jahren das Land, dem

Brigita Trzeczak ihre ganze Leidenschaft und Zeit widmet. Beeindruckt von der Landschaft,

den Menschen, den für unsere Vorstellungen unglaublichen Lebensumständen, mit denen sie zurecht kommen müssen und die ihnen trotz allem nicht die Lebensfreude nehmen.

Am Sonntag, 03.September 2023

Einlass 15:00 Uhr

in der Kirche Schmachtendorf

Kempkenstraße 41, 46147 Oberhausen

Wir haben an diesem Nachmittag endlich die Gelegenheit von Gita einen Bericht über ihre aktuellen Einsätze für und in Togo zu bekommen. Natürlich unterstützt mit zahlreichen Bildern.

Ein kleiner Basar lädt zum Stöbern und Kaufen ein. Der Eintritt ist frei

Für Getränke ist gesorgt

Bitte beachten Sie, dass nur wenige Parkplätze vorhanden sind.

ÖPNV Linie SB90,SB98,960,954

weiter Infos unter info@kirche-schmachtenforf.de




 

Spende der Klasse 4a der Königschule

Frau Klee aus der Königschule besuchte mich. In der Klasse 4 a hatte ich über die Lebnswirklichkeit von Kindern in Afrika am Beispiel Togo – gesprochen. Es war ein toller Tag mit Workshops und einer Präsentation als Abschluss.

Die SchülerInnen waren gut vorbereitet, sehr interessiert und hatten viele Fragen.

Nun verlassen sie die Grundschule und wechseln auf eine weiterführende Schule. 

Etliche gespendete Tornister waren schon vorher angekündigt worden. Als Überraschung kam noch das Restgeld aus der Klassenkasse dazu, 100 € sind in Togo viel Geld und entsprechen etwa vier Monatsgehältern einer Kindergärtnerin. 

Fleißig wie die Bienen, die Klasse 4a! 

Aufenthalt vom 23. Mai – 29. Juni 2023

Nach langer Zeit hatte ich wieder eine aktive Hilfe vor Ort, diesmal durch Krystyna.

Sie hatte sich gut auf die Reise vorbereitet, das Visum über eine Agentur beantragt und gemeint, alles bedacht zu haben. Wie in vielen afrikanischen Ländern muss man sich auch in Togo bei der Ein- und Ausreise über das Internet bei der Einwanderungsbehörde am Flughafen registrieren lassen. Mit dem QR-Code passiert man dann den Zoll. Das hatte die Visumagentur nicht für Krystyna erledigen können, so dass die Formalitäten zur Einreise nicht komplett waren. Die Beamten versuchten mit viel Geduld Krystyna, dabei zu helfen. Dabei stellt sich heraus, dass das Visum nicht vollständig und damit eigentlich ungültig war. Dass wir als letzte Fluggäste, aber mit gütiger Registrierung dann doch noch passieren konnten, ist nur der Geduld der Zollbeamten zu verdanken, die das technisch hinbekamen, ohne erneut die Visumgebühren zu berechnen. Unser Partner Momo wartete sehr beunruhigt vor dem Flughafen, den inzwischen schon alle anderen Fluggäste mit ihrem Gepäck verlassen hatten.

Ziemlich erledigt kamen wir dann endlich in Agbodrafo an der Villa Nadou an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst mussten wir uns um das Vorhaben in Vogan kümmern. Die Baugenehmigung für die Toiletten und den weiteren Raum lag noch nicht vor, bei der Schulaufsicht war es rechtzeitig im Februar weiter gegeben worden. Also blieb nichts Anderes übrig, als direkt beim Ministerium für Bildung und Erziehung (MEPSTA) vorzusprechen. Auch dort gab es wieder sehr hilfsbereites Personal, das den Antrag heraussuchte und versprach ihn unverzüglich zur Unterschrift vorzulegen. Ich war noch nicht wieder zurück in Agbodrafo, als ich im Taxi den Anruf erhielt, dass ich die Genehmigung abholen könne. Am nächsten Tag machte sich Krystyna an die Arbeit, um die eingetroffenen 16 Kartons auszupacken und vorzusortieren, während ich noch einmal nach Vogan fuhr. Gleichzeitig mit mir kam der Techniker, der den Bauplatz, die Pläne und die Ausführung genehmigen musste. Zum Glück ging das problemlos und wir konnten anschließend gleich das Material einkaufen. Mit fast zwei Wochen Verzögerung ging es nun endlich los. Maurer Kokouvi und seine Arbeiter haben großartig gearbeitet, so dass im September die Toiletten genutzt werden können und nur noch der Anstrich fehlt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Baugenehmigung für den Anbau in Patatoukou war irgendwo auf dem Weg zum Ministerium stecken geblieben. Da sich in Patatoukou die evangelische Kirche EPPT außerstande sah, die Kindergärtnerin entsprechend zu bezahlen, so wie es zugesagt worden war, haben wir das Gebäude mit Toiletten, Mauer, Spielgeräten,…… dem Staat übergeben. Wenn sich die Kirche entschließt, das Baugelände ebenfalls dem Staat zu übergeben, kann die Kindergärtnerin auf die staatliche Gehaltsliste gesetzt werden.

Die Baugenehmigung für Patatoukou haben wir beim Ministerium nun direkt beantragt. Die Zusage wird uns per Mail oder WhattsApp nach Deutschland zugeschickt.

 

Für Sodo gab es diesmal keine besonderen Maßnahmen. Das verschwundene Kabel für das Solarpaneel wird uns von Abiola noch einmal zur Verfügung gestellt. Dann kann der TurboCharger wieder angeschlossen werden. Nach einem Kontakt zum Ministerium für innere Angelegenheiten hat sich Herr Idoh mit Charles Ani VI. telefonsich in Verbindung gesetzt. Am nächsten Tag ist die Tür mit Rahmen für das Toilettengebäude in Sodo geliefert worden. Wenn uns die Zuständigkeiten sofort mitgeteilt worden wären, hätten wir uns etliche Gespräche und die Klage beim Gericht in Amlamé sparen können. Danke an Herrn Idoh und dem Chef von Sewatsrikope! Nach Bestellung und Bezahlung im Jahre 2013 kann das nun nach 10 Jahren abgehakt werden!

 

In Agbodrafo lagen keine Maßnahmen an. Da die Schule immer noch die Räumlichkeiten des Kindergartens besetzt hatte, waren keine Investitionen geplant. Der Staat hat neben dem Kindergarten bereits mit dem Bau von drei Klassenräumen plus Sanitäranlagen für die Schule begonnen, so dass der Kindergarten wieder seine Räume belegen könnte, wenn nicht ein heftiger Sturm alle dei Klassenräume abgedeckt hätte. Zum Glück war das in der Nacht, so dass die Räume nicht belegt waren und keiner zu Schaden gekommen ist. Da das Holz des Dachstuhls sehr morsch ist, muss auch ein neuer Dachstuhl aufgesetzt werden, bevor das Dach neu eingedeckt werden kann. Koffi Kini hat einen Kostenvoranschlag erstellt und wird die Arbeiten übernehmen. Damit vor dem neuen Schuljahr alles wieder genutzt werden kann, haben wir uns bereit erklärt,  1.001.030 CFA für den neuen Dachstuhl zu übenehmen. Die Bedachung will die Gemeinde übernehmen. Das Material ist bestellt und bezahlt und lagert bis zum Baubeginn bei der Holzhandlung. Koffi wird den hinterlegten Lohn vom Bürgermeister erhalten. 

 

 

Neue Projektbegleitung

Der erste Kontakt kam durch den Turnverein. Dort hatte Krystyna erfahren, dass ich Projekte in Togo/Westafrika initiiere und begleite. Da sie eigentlich schon lange auf eine Gelegenheit gewartet hatte, sich sozial zu engagieren und die Idee, das in Afrika zu tun, auch sehr spannend schien, fand schnell ein erstes Treffen statt.

Seitdem ist Krystyna nicht mehr aufzuhalten. Schnell war ein Termin für die nötige Gelbfieberimpfung vereinbart, ein Flug gebucht und das Visum beantragt.

Am 23.Mai begleitet sie mich nach Togo und brennt darauf, mich tatkräftig zu unterstützen. Da eine Sendung mit 16 Paketen auszupacken, zu sortieren und zu verteilen ist, liegt auch genug Arbeit an, die man auch ohne Kenntnisse der französischen Sprache leisten kann.

Das ist super, denn seit Jutta Ulrich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitfliegt und Corona auch andere in ihren Aktivitäten ausgebremst hat, lag die Projektbetreuung ganz bei mir.

Eine Entlastung war dringend nötig. Im Oktober sind eventuell zwei weitere Helfer bereit und auch die ehemalige Kindergartenleitung Walli aus Hannover hat einen Aufenthalt ins Auge gefasst.

Dazu kommt noch das Engagement von Isabell, die uns mit Tornistern, Motoradhelmen und Verbandszeug versorgt.

Die Projekttage an der Wittebrinkschule in Dorsten-Wulfen, der Albert SchweitzerSchule in Dorsten Hervest, der Königschule in Oberhausen Biefang und der Robert Koch Schule in Oberhausen Osterfeld waren sehr erfolgreich. Das Interesse der Kinder zeigte sich schon in der Sammlung von Fragen, die mir vorlag.

Über die Lektüre „Von Emma an Abbra“ hatten sie sich bereits auf die Thematik eingestellt und durch die kleine Ausstellung mit Fotos, Karten, afrikanischen Stoffen,…. weitere Eindrücke der anderen Lebenswelt erworben.

Die Bereitschaft helfen zu wollen, war geweckt und äußerte sich in vielen kreativen Ideen vom Verkauf von Sonnenblumensamen und anderen Sammlungen bis zur Bereitstellung der gebrauchten Tornister, gebrauchter Kleidung,……

Im November will Pater Tobias den Marathon am Mont Agou laufen, dem höchsten Berg Togos. Im tropischen Klima des Berglandes um Kpalimé eine echte Herausforderung. 

Es tut unendlich gut, so viel Unterstützung und Hilfe zu erfahren, diesmal nicht nur materiell, sondern auch durch die aktive Mitarbeit.