Nächster Aufenthalt geplant

Der nächste Aufenthalt wird in der Zeit vom 5.September – 7. November stattfinden.
In den letzten beiden Wochen wird Brigita Trzeczak von Ute Kalvelis unterstützt.
Da das Schuljahr diesmal erst am 15.Oktober beginnt, bleibt genügend Zeit, die vier Standorte aufzusuchen, Gespräche mit KindergärtnerInnen, LehrerInnen und Inspektoren zu planen.
Nur so können wir direkt vor Ort alles das erfahren, was zur Zeit gut läuft bzw. wo Probleme bestehen und gemeinsam nach Lösungen suchen, wenn wir helfen können.
In Agbodrafo regnet es am staatlichen Gebäude durch und wir sind um Finanzierung der Reparatur gebeten worden.
In Patatoukou sollte die KIndergärtnerin Elise an Qualifikationsmaßnahmen teilnehmen. Es muss auch überprüft werden, ob die Nutzung der Toiletten erfolgt und wie die Sauberhaltung klappt. Da der Kindergarten direkt an der Straße liegt, ist dringend eine Ummauerung nötig.
In Sodo wollte der Chef du canton sich um die Fertigstellung der Toiletten kümmern, die unter seiner Bauaufsicht begonnen worden sind. Da gilt es den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu erfragen.
In Vogan sind die Sickergruben für die Toilettenanlage fertig gestellt worden. Durch die Erkrankung des Pastors gab es große Verzögerungen mit den anschließenden Arbeiten. Durch den Einsatz von Constantin Dagbo als stellvertretender Verantwortlicher kann mit einer Weiterführung der Arbeiten nun gerechnet werden.

Von Oberhausen aus sind viele Pakete auf den Weg nach Togo. Neben der Königschule haben auch die Schule am Siedlerweg und die Robert-Koch-Schule in Oberhausen gebrauchte Tornister zur Verfügung gestellt. Auch eine Schule aus Dorsten hat fleißig gesammelt. Da wird es zu Schuljahresbeginn viele strahlende Gesichter von Grundschulkindern in Togo geben.

Spendendose geleert

Durch einen Anruf von Herrn Grobe erfuhren wir, dass die Spendendose wieder geleert werden muss.
Es passte wirklich nichts mehr hinein.
Außer vielen Geldstücken hatte auch ein Zehn Euro Schein Einlass gefunden.
Allen Spendern herzlichen Dank.
Es kamen sensationelle 149,57 € zusammen.
Damit können wir das Verbrauchsmaterial eines Kindergarten für ein Jahr finanzieren.

Der Firma GRobe danken wir für die großartige Unterstützung.

Brigita Trzeczak

Überraschung!

Am 1.Mai haben wir uns trotz des kühlen und useligen Wetters auf dem Ebertplatz getroffen und unseren Stand aufgebaut.
Die meisten der anderen Teilnehmer trafen ebenfalls so nach und nach ein.
Überraschenderweise waren viele Besucher anwesend, so dass wir am Ende den erstaunlichen Betrag von 350 € auf das Vereinskonto überweisen konnten.
Damit hatten wir gar nicht gerechnet.

1.Mai

Am 1.Mai sind wir wieder am Ebertplatz und freuen uns über den Besuch von neuen und bekannten Mitmenschen.
Selbstverständlich können wir wieder Aktuelles berichten und Handwerkliches aus Togo zum Verkauf anbieten.
Mit den Geldern werden wir in Togo weiter unsere Projekte finanzieren können.

Nachricht

Leider erhielten wir bei unserer Rückkehr die traurige Nachricht, dass unser Vereinsmitglied Siegfried Siemes plötzlich verstorben ist.
Seine Frau Renate Siemes war 2007 Gründungsmitglied unseres Vereins.
Nach ihrem Tod 2008 hat sich Herr Siemes in vielfältiger Weise in den Verein eingebracht und war sogar zweimal selbst vor Ort.
Der herzliche Empfang der Menschen in Patatoukou hat ihn sehr berührt.
Seine Enkelin Hannah konnte er überzeugen, ihren abgelegten Tornister nach Patatoukou zu schicken.
Auch für das Gesundheitszentrum „Renate Siemes“, dass Mahamadou Adzagba gegründet hat, hat er häufig Spenden gesammelt und übermittelt.

Auf diesm Gelände in der Nähe von Tsévié soll das neue Zentrum entstehen.

Seine Hilfe und Unterstützung wird uns fehlen.

Ecole publique in Agbodrafo und Häkelkurse im Schneiderausbildungszentrum

Da uns der Maler einen guten Preis gemacht hat, konnten wir mit dem zur Verfügung gestelltem Geld nicht nur den Außenanstrich, sondern auch den Innenanstrich für alle Klassenräume finanzieren.
Da gehen Lehrer und Schüler doch noch lieber zur Schule, wenn schon der Anblick des Gebäudes erfreulicher ist als vorher.

Die herumfliegenden Plastiktüten sind immer mehr ein Problem, da es keine organisierte Müllabfuhr gibt.
Wie schön, dass man
aus den gereinigten,
zu Streifen geschnittenen Plastikbändern
sinnvolle Sachen wie Portemonnaies, Schlamperln, Taschen,……. häkeln kann.



Unsere Mustermodelle haben den Leiter des Schneiderausbildungszentrums und seine Auszubildenden so begeistert, dass wir einen Kurs abhalten mussten. Nachdem die Anfangsschwierigkeiten überwunden waren, ließen sich die Ergebnisse doch sehen.

Dank an die Märchenkiste aus Bottrop

3.000,00 € in Worten dreitausend Euro
Das ist für uns ein Riesenbatzen Geld, den wir als Spende in der Höhe noch nicht erhalten haben.
Davon könnte man ein Toilettengebäude für einen Kindergarten bauen oder ein bestehendes Toilettengebäude renovieren und mit neuen Sanitäranlagen auf eine hygienisch einwandfreien Zustand bringen oder ……
Die sinnvolle Verwendung werden wir gemeinsam beschließen und der Gruppe selbstverständlich Berichte und Fotos von finanzierten Vorhaben zukommen lassen.

In Togo äußert man ein überwältigtes Danke so:
Akpe kaka loo!

Ecole primaire publique in Agbodrafo

Nachdem die Mittel für den Anstrich genehmigt worden sind, können die Vorarbeiten beginnen.

Mit Hilfe der Schüler wird das Gebäude zunächst einmal von außen gesäubert, der Kalkanstrich muss 24 Stunden vorher angesetzt werden. Am Montag soll es dann losgehen.

Brigta Trzeczak

….und noch ein Dankeschön!

Die Firma Grobe von der Dorstener Straße hat für uns eine Spendendose aufgestellt.
Nun kam ein Anruf mit der Bitte, doch schnellstens die volle Dose zu leeren.

In kurzer Zeit haben sich dort 129,37 € angesammelt.

Herzlichen Dank an die Spender und an die Firma für die Unterstützung.

Unterstützung von der „Märchenkiste“ aus Gladbeck

Es gibt doch immer wieder tolle Überraschungen.
Da erhielt ich eine Einladung der Laienspielgruppe „Märchenkiste“ aus Gladbeck.
Ich wurde gebeten, etwas über unsere Arbeit in Togo zu berichten und – wenn möglich- mit Anschauungsmaterial zu ergänzen.
Das habe ich natürlich gerne getan.
Die Gruppe fand unsere Projekte unterstützungswert.
Damit fließen die Einnahmen aus den Aufführungen und dem Umsatz des Pausencafés unserer Arbeit zu.
Dafür möchte ich mich hier noch einmal recht herzlich bedanken,
auch wenn der Artikel erst nach dem Beheben der technischen Schwierigkeiten erscheinen kann.

Übrigens war nicht nur die Spendenbereitschaft für uns von Bedeutung,
auch die Aufführung „Rettet Rumpelstilzchen“ hat mir und meiner Enkelin einen vergnüglichen Nachmittag beschert.
Beides würden wir gerne wiederholen.

Danke an die tolle Truppe!